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Von vornherein war im Fennpfuhl-Wohngebiet „Kunst im öffentlichen Raum" fester Bestandteil der Planung und Gestaltung des Wohnumfeldes und der Gebäude. Dazu gehören Brunnen, Windspiele, Klinkerschmuck an Wohnhäusern, wie zum Beispiel der Baum am Nordgiebel der Bibliothek.

 

Diese Fotoausstellung befasste sich ausschließlich mit den Plastiken im Park.

Bereits Mitte der 80er Jahre wurden die beiden Bronze-Skulpturen und die gespaltene Halbkugeln aufgestellt bzw. gebaut. Die Sandstein-Skulpturen verdanken wir dem 2. Internationalen Berliner Bildhauer-Symposium, das der Verband Bildender Künstler der DDR und der Magistrat 1987 veranstalteten. Der Magistrat von Berlin kaufte die Kunstwerke und übergab diese dem Rat des Bezirkes Lichtenberg. 1989 fanden die Skulpturen ihren endgültigen Platz im Fennpfuhlpark.

Nach 1990 wurden die Skulpturen gemäß dem Berliner Denkmalschutzgesetz in die Liste der denkmalgeschützten Objekte übernommen. Für das Bezirksamt als untere Denkmalschutzbehörde obliegt dem Natur- und Grünflächenamt die Aufsicht über die Kunstwerke sowie deren Schutz und Erhaltung. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen darauf zu achten, dass sie nicht demoliert oder beschmiert werden.

  

Zeugt es von besonderem Einfallsreichtum, das hübsche Gesicht von „Felicia" mit einer Brille zu komplettieren oder am „Löwen" mit seinem pfiffigen Ausdruck das Zahlenschreiben zu üben? Die Skulpturen insgesamt sind auch nicht als Klettergerüst gedacht. Wer hat schon einmal einen der kurzen Zeiträume erwischt, an dem die Innenseiten der gespaltenen Halbkugel nicht verunstaltet waren und die fast 30 kleinen Reliefsuchbilder entdeckt?

 

Die „Große Liegende" am Rande der Wildblumenwiese, die träumend die Parklandschaft betrachtet und zugleich Selbstbewusstsein ausstrahlt, animiert Vorübergehende ebenfalls zum Innehalten, um bei schönem Wetter auf einer der Parkbänke das „Wohnen im Grünen" zu genießen.

 

Ganz frappierend ist die „Zwiesprache". Der Künstler gestaltete das Gegenteil: eine Figur verschließt den Mund mit der Hand, ihr Gegenüber ist gesichtslos - oder gar ein ,Betonkopf`?

 

In einer Zeit, in der die Begegnung mit der Außenwelt zunehmend über den Fernseh- oder Computerbildschirm erfolgt, lädt die Kunst im Fennpfuhl-Park zum beschaulichen Spaziergang.

 

 

Skulpturen

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Windspiele

Schmiedearbeiten